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ABARIS® Institut für Psychotherapie
im Spiegel der Medien

Hannoversche Allgemeine Zeitung
24. / 25. März 2001, Seite 12
Von Jens Heitmann

Hannoversche Allgemeine Zeitung
Der Dauerstress
fordert seinen Preis:
Die Internet-Manager sind müde

"Mir zittern die Hände, und wenn ich nicht 17 Merkzettel von zu Hause mit in die Firma nehme, vergesse ich die Dinge, die ich tun soll", klagte jüngst ein 33-jähriger IT-Spezialist im Diskussionsforum einer Internetzeitschrift. Andere berichten von unnatürlicher Müdigkeit, Schwindelgefühl und Schlafproblemen. Sie können sich plötzlich nicht mehr erinnern, womit sie sich eigentlich beschäftigen wollen oder auf welchem Weg sie sich gerade befinden - die jungen Kreativen fühlen sich ausgelaugt ... spüren ... die Folgen der Dauerbelastung.

Für Arbeitsmediziner und Psychologen kommt das nicht unerwartet. 70-Stunden-Wochen, immer neue Nachtschichten und der Verzicht auf freie Wochenenden forderten auf Dauer eben ihren Tribut, sagt der Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann. In seiner Praxis in der Nähe eines Stuttgarter Gewerbeparks mit vielen High-Tech-Unternehmen ist der Fachmann mit den typischen Symptomen der Branche vertraut: "Da anders als im Auto keine Warnlampen aufleuchten, gehen die Leute ständig über ihre Grenzen."

Luchmann weigert sich jedoch, von einem "Dot.com-Syndrom" zu sprechen. "Auch in der so genannten Old Economy wird zuweilen Raubbau am Körper betrieben." Doch es gibt einen markanten Unterschied zwischen Industriearbeitern und IT-Fachkräften: Während die einen vor allem mit Blick auf die Lohntüte im Akkord Überstunden leisten, überschneidet sich bei Software-Programmierern häufig das berufliche mit dem privaten Interesse...

Flache Hierarchien, kleine Teams und kreative Freiheit bei Projekten fördern ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das im Alltag "normaler" Unternehmen zwischen Dienstvorschriften und dem Gerangel der Abteilungsleiter gar nicht erst aufkommt. Luchmann empfindet das als eine trügerische Euphorie: "Manchmal sind schon die jungen Auszubildenden nach zwei Jahren körperlich am Ende."...

Mediziner wissen, dass nur kurzzeitige Überforderung stimulierend wirkt. Bei dauerhafter Überdosierung des Stresshormons Kortisol hingegen schrumpften Teile des Gehirns, so dass sich das Risiko für Depressionen und Gedächtnislücken erhöhe, heißt es in einer aktuellen dänischen Studie. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO wird die Behandlung von Stress-Folgeerkrankungen schon bald zu einem der größten Kostentreiber im Gesundheitswesen - nach 2020 könnten Depressionen nach Herzerkrankungen zur zweitgrößten Volkskrankheit werden...

(Aus: Hannoversche Allgemeine)

Psychische Gesundheit erhalten - mentale Fitness erwerben

Prävention

Auch bei der Psyche gilt: Vorbeugen ist besser als heilen.
Psychische Krankheit ist kein Anzeichen für Charakterschwäche, sondern oft Folge psychologischer und sozialer Faktoren sowie zunehmender Belastungen durch die moderne Gesellschaft. Wer mit diesen Belastungsfaktoren umzugehen lernt, mindert das Risiko von psychischer Erschöpfung (z.B. Burnout) oder Erkrankung (z.B. Angst oder Depression). Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit lassen sich durch Prävention bewahren.

Nicht immer freilich gelingt die rechtzeitige Vorsorge. Oft mangelt es an der Sensibilität für Fragen der gesundheitlichen Prophylaxe und dem Gespür für Risiken und Gefahren. Auch die Diskriminierung und Stigmatisierung psychisch kranker Menschen behindert den gesellschaftlichen Wandel von der Reparatur-Orientierung hin zu mehr Vorsorge. Bewusste, zielgerichtete  Prävention erfordert ein hohes Maß an Wissen, Weisheit und nicht selten erst die eigene leidvolle und schmerzhafte Erfahrung von Krankheit oder Tod mit erheblichen Folgekosten für die Betroffenen und die Gesellschaft.

Deshalb bietet das ABARIS® Institut für Psychotherapie, Stuttgart, Einzelpersonen und Unternehmen präventiv psychologische, ärztliche und psychotherapeutische Hilfe, Beratung und Coaching an.

Präventive Dienstleistungen

  • Burnout-Sprechstunde
    Prävention und Behandlung des Burnout- und Erschöpfungssyndroms sowie resultierender Stressfolgeerkrankungen wie Tinnitus (z.T. über die Krankenversicherung, aber auch interessant für alle, die keine "Psychotherapie" in ihrer Krankengeschichte wollen).
     
  • "Personal Coaching"
    Individuelles Karrieretraining, Anti-Stress-Training und Beratung in allen Fragen der Persönlichkeitsentwicklung und Mitarbeiterführung.
     
  • Managementberatung
    Unterstützung bei der Berücksichtigung klinisch-psychologischer Erkenntnisse in Firmen und Organisationen, Prävention psychischer Probleme am Arbeitsplatz, Beratung in Fragen der Personalentwicklung, Supervision.
     
  • Familien- und Paarberatung
    Eine Trennung ist häufig das Ergebnis vermeidbarer Fehler und Irrtümer, die zudem - weil nicht erkannt - in der Folgebeziehung fortgesetzt werden. Ein rechtzeitiges Gespräch mit dem Familien- und Paartherapeuten kann vielen schmerzhaften Konflikten vorbeugen.

Grundsätzlich gilt in Bezug auf die psychische Gesundheit: Je früher ein Betroffener professionelle Hilfe aufsucht, desto aussichtsreicher ist die Behandlung. Psychische Erkrankungen werden nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Deutschland jedoch viel zu selten und viel zu spät behandelt. "Mit den heutigen Methoden kann nahezu jede psychisch bedingte Krankheit geheilt werden", sagte der europäische WHO-Regionalbeauftragte für Psychische Gesundheit, Wolfgang Rutz, in einem Gespräch vor der Eröffnungsveranstaltung des Weltgesundheitstages am 05. April 2001 in Köln. "Weil beispielsweise Depression aber immer noch ein Tabu in unserer Gesellschaft ist, wagen viele Betroffene nicht, sich Hilfe zu suchen."

"Manche Menschen brauchen Unterstützung durch psychologisches Know-how. Oft genügen wenige Stunden Psychotherapie, Menschen gesundheitlich zu stärken, ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen und damit die psychosomatische Krankheit in den Griff zu bekommen. Niemand sollte sich scheuen, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen oder andere dazu zu ermuntern", erklärte die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in ihrer Rede zum Weltgesundheitstag am 06. April 2001.

Am ABARIS® Institut für Psychotherapie in Stuttgart machen wir täglich die Erfahrung, dass häufig weniger als 10 Stunden Coaching oder Psychotherapie erforderlich sind, um Betroffenen aus einer langen Leidensgeschichte herauszuhelfen - und noch weniger Zeit benötigt wird, um sie ihnen rechtzeitig zu ersparen. Mitunter genügt sogar nur eine Stunde, um ein Problem zu lösen.

Vor dem Hintergrund des völligen Versagens der Gesundheitspolitik fördern wir deshalb die Prävention und die wissenschaftliche Information im Bereich der psychischen Gesundheit mit der von unserem Institut herausgegeben Zeitschrift "PSYCHOTHERAPIE".

Wenn Sie effiziente psychotherapeutische Hilfe oder Beratung wünschen, können Sie in unserer Online-Anmeldung zeitgemäß und ohne Wartezeit mit uns Kontakt aufnehmen.

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© 2005 ABARINA® Institut für Life Coaching, Psychotherapie AG. Ltg.:  D. Luchmann, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut.

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